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Zehn Buchtitel die noch in mir nachklingen

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Da mich früher irgendwie nie ein Blog-Stöckchen getroffen hatte, freue ich mich nun umso mehr, das Frank Hamm mir nun mein erstes Facebook Stöckchen zugeworfen hat, welches ich gerne aufnehme.
So spontan wie ich mich gefreut habe, so anstrengend wird es dann, wenn ich mir konkret einen Kopf um die Aufgabe mache:

Liste zehn Bücher in deiner Chronik auf, die dir im Kopf haften geblieben sind. Benötige nicht mehr als ein paar Minuten und denk nicht so lange darüber nach. Sie müssen keine perfekten Bücher sein und auch keine Werke der Weltliteratur, sie sollen dich nur innerlich berührt haben. Sobald du dies getan hast, nominiere zehn Freunde, so wie du von einem nominiert wurdest, so dass sie deine Liste sehen können.

Die Einschränkung, das ich mir nur ein paar Minuten nehmen soll, macht es dann nicht wirklich viel einfacher.
Ich habe die Liste relativ schnell runtergeschrieben und stelle fest, das ich entweder recht einseitig lese oder aber viele andere Bücher mir einfach nichts bedeuten oder mich nicht berühren.

Midkemia-Saga von Raymund Feist
Wieder Fantasy aber anders. Ich habe nie wieder so mit den Protagonisten gefühlt, gefreut und gelitten. Der ein oder andere Verlust eines geliebten Charakters hat mich auch in späteren Jahren noch mitgenommen. Und Gut und Böse liegt doch auch so nahe beisammen.
Tausend Tage in der Toskana von Marlena DeBlasi
Bilder die im Kopf entstehen und dazu ein Rezept zum Nachkochen. Die perfekte kombination eine Reise im Kopf zu machen ohne das Hier und Jetzt zu verlassen.
Herr der Ringe
Wer kennt es denn nicht?
Die verblödete Republik: Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen von Thomas Wieczorek
Die persönlichen Ansichten des Autors mag man in Zweifel ziehen aber mir hat das Buch sehr gut vor Augen geführt, wie sehr wir uns den Massenmedien glauben. Einfach so, ohne zu hinterfragen.
Die Neuromancer-Trilogie von William Gibson
Ein düsterer Ausblick auf das, was kommen könnte.
Säulen der Erde
Ich hatte das Gefühl wirklich dabei zu sein. In der Zeit. Als ob ich nur ins Buch hineintreten müsse um den Unbill der Zeit zu spüren.
Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs von Gerd Kommer
Hat meine Meinung über das System Börse, Geldanlage und Alttersvorsorge kräftig auf den Kopf gestellt. Gefühlt 15 Jahre zu spät gelesen.
Momo von Michael Ende
Mit Blick auf das Jetzt und das Thema Zeitmanagement/Produktivität sehe ich die Grauen Männer ganz anders.
Die 4-Stunden-Woche von Timothy Ferriss
Das erste Mal, das mir bewusste wurde, wie privilegiert ich bin, weil ich mein Geld mit dem verdiene, was ich gerne tue aber noch weitere Schritte zur Veränderung notwendig sind.
TURN AROUND von Roger Dannenhauer, Torsten J Koerting, Michael Merkwitza
Weil es mir zeigte, das Projektmanagement mehr ist als nur gute Tools und perfekte Prozesse. Das es im Kopf der Beteiligten anfängt – und mich noch heute frustriert, da ich dort am schwersten bei allen etwas ändern kann.

Wenn ich mir nun die Liste ansehe, möchte ich direkt das ein oder andere Buch wieder entfernen und die Liste „polieren“, mich ‚ordentlich und belesen‘ darstellen aber ich bin was ich lese und ich bin sicher noch mehr ich, wenn diese Bücher mich besonders berührt haben. Authentizität – Mehr als nur ein Schlagwort.

Nun möchte ich zum Schluss die zehn Personen benennen, an die ich das Stöckchen weitergebe. Ich erlaube mir, den Rahmen der Teilnehmer größer zu fassen und auch Personen zu nominieren, die kein Facebook Account haben.

In Alphabetischer Auflistung
Cathleen
Fabian Lorenzen
Florian
Markus
Mathias
Michael
Nadja
Olli
Oli
Ralf

Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und ohne Anspruch auf Gewähr.

PS: Wie auch Frank schon, erlaube ich mir, dieses Facebook-Stöckchen auch in meinem Blog zu veröffentlichen, wie er es in seinem Blog getan hat.

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