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Samsung Galaxy I7500 – Der Android Market

Reading Time: 2 minutes
Ein Android Handy ist nett aber richtig interessant ist es ja erst, dass man weitere Programme (sogenannte Apps) installieren kann.

Dafür gibt es den Android Market, die Downloadplatform für Android Handys. Die Idee erinnert stark an den AppStore von Apple. Allerdings sind die meisten Programme im AppStore kostenpflichtig, im Andorid Market gibt es hingegen auch sehr viele kostenlose Programme.

[quote]Entwickler sollen ihre Inhalte und Applikationen auf der von Google gehosteten Plattform hinterlegen, die Feedback-Funktionen und ein Bewertungssystem nach dem Vorbild von YouTube bieten wird.[/quote][Quelle: Golem]

Man kann einmal über die vorinstallierte Android Market App den Market durchsuchen und Apps installieren oder aber über das Web den Market durchforsten. Das kann manchmal angenehmer sein, am Notebook zu sitzen.
Hierfür eignet sich dann der Androidpit Market. Hier kann man bequem Apps suchen, die Beschreibungen lesen un bei Bedarf dann auch recht leicht auf seinem Android installieren. Dazu bedient sich Androidpit sogenannten QR-Tags und Mobile Tagging. Mit einem Barcode Scanner fotografiert man dann diesen QR-Code mit seinem Android ab und kann dann direkt das App installieren.
Echt kinderleicht! Das Problem ist, dass man den Barcode Scanner zuerst ‚manuell‘ installieren muss. Dazu geht man einfach in seinen Market App und sucht dann nach „zxing“. Dann findet man schnell den Barcode Scanner.

Die verfügbaren Apps sind nach dem Five-Star System bewertet und teilweise kommentiert. Leider geht nicht hervor, in welchen Sprachen eine App verfügbar ist und ob sie für das ein oder andere Smartphone nicht geeignet ist. So sind einige Apps auf das Vorhandensein eines Trackballs und/oder eine (Benachrichtigungs)LED abgestimmt – und beides hat das Galaxy I7500 ja nicht.

Im Market gibt es einmal kostenlose Apps und dann auch noch kostenpflichtige. Dies ekosten so im Schnitt zwischen 0,70 EUR und 5,00 EUR. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie zB. die Navigationssoftware CoPilot, bei der dann auch die Karten dabei sind. Sie kostet rund 52 Brit. Pfund.
Bezahlt wird mit Googles eigenem Bezahlservice Google Checkout. Allerdings wird dazu ein Google Konto und eine Kreditkarte benötigt. Allerdings hat nicht jeder eine Kreditkarte. Etwas, was den Amerikanern sicher fremd vorkommt. gerade in Deutschland sind Kreditkarten immer noch nicht so verbreitet. Einige wollen keine Kreditkarten, andere bekommen aber auch keine. Gerade aber Jugendliche haben keine Kreditkarten und die sind sicher eine besondere Zielgruppe. Darum hat T-Mobile auch beschlossen, die Möglichkeiten zum Bezahlen zu erweitern. T-Mobile möchte daher auch die Möglichkeit anbieten, gekaufte Apps über die Telefonrechnung abzurechnen. Da sich Google grundsätzlich darauf eingelassen hat, werden auch die anderen Mobilfunkanbieter nachziehen. Welche Bezahlalternativen Einzug in Google Checkout halten werden, ist allerdings offen.

Bis dahin gibt es für alle Volljährigen ohne eine Kreditkarte die Möglichkeit, eine Prepaid Kreditkarte, zB. von der Landesbank Berlin, zu nutzen.

Gekaufte Apps kann man binnen 24 Stunden über den Market wieder zurückgeben und erhält sein Geld zurück. eine nette Sache, wie ich finde. Wobei viele kostenpflichtige Apps auch oft eine Lite Version anbieten, die kostenlos ist. Damit kann man sich die App ansehen und testen und wenn sie einem gefällt, dann die Vollversion kaufen. So auch zB. das Spiel Aevum Obscurum

Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Market sind sehr gut. Das Installieren klappt prima, auch das Deinstallieren. Auch die Rückgabe hat bisher funktioniert.

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3 Discussions on
“Samsung Galaxy I7500 – Der Android Market”
  • Hi Frank,

    wirklich ein sehr schöner und auch detailierter Artikel über den Market. Schön das Du auch auf Androidpit eingehst und die anderen „Möglichkeiten“ den Market zu nutzen.

    Jedoch sollte nicht verschwiegen werden, das der Market selbst doch etwas unübersichtlich ist. Hätte man nicht die Möglichkeit über PC entweder direkt die Apps vom Market anzusehen, oder über andere Seiten, wie etwa Androidpit.de sich relativ Komfortabel ewas rauszusuchen, wäre der Market sicher nicht so gut weg gekommen.

    Wenn man mit einem Android Handy nur das App Market verwendet, dann sind die Funktionen, Übersichtlichkeit und Suchmöglichkeiten doch schon recht schwach.

    Du schreibst ja:
    [quote]Man kann einmal über die vorinstallierte Android Market App den Market durchsuchen und Apps installieren oder aber über das Web den Market durchforsten. Das kann manchmal angenehmer sein, am Notebook zu sitzen.[/quote]

    Aktuell ist es nicht nur manchmal angenehmer, sondern IMMER.

    Zusätzlich ein wenig Negativ ist ebenso, das nichts im Android Market vor Veröffentlichung irgendwie durch eine Art Prüfstelle geprüft wird. Eine Art Qualitätskontrolle findet also nur duch den App-Entwickler statt. Somit ist es zwar super, das man alles zurückgeben kann, selbst gekaufte Sachen. Dafür ist man nicht gerade selten „Beta-Tester“ für die eine oder andere App.

    Damit man mich nicht missversteht. Der Market hat auch seine guten Seiten und z.B. die App-Auswahl ist jetzt bereits gigantisch. Aber man sollte auch auf die Minuspunkte eingehen… Die vermisse ich ein wenig in dem Artikel.

    Viele Grüsse
    Chillur

  • […] Einfacher ist es, wie auch schon von Frank beschrieben, über den normalen Webbrowser am PC nach Apps zu suchen und diese dann gezielt zu installieren. Entweder man lädt Sie direkt herunter und installiert die Programme mit dem App: AppInstaller oder die komfortable Version über Androidpit mittels eines QR-Barcodes, die sich einfach und schnell vom Monitor aus abfotografieren lassen. (Siehe auch Franks Artikel dazu: Der Android Market ) […]
  • Ja, der Market ist wirklich eines der besten Sachen an Android 🙂
    Allerdings ist es schon ein bisschen enttäuschend, dass das Interface so mager ausgebaut ist .. gerade von Google könnte man doch eine bessere Suchfunktion erwarten. Auch eine redaktionelle Bearbeitung ala „App der Woche“ oder „Empfohlene Apps“ wäre wirklich gut … denn inzwischen gibts ja so viele Anwendungen und Spiele, dass man keine Chance hat, da durchzublicken.

    Grüße, flo (androidig.de)

    PS: Schöner Artikel!

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