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Putpat – modernes Musikfernsehn

Am Wochenende hatte ich Besuch und da ich kein Freund von CDs bin und keine Lust habe, bei unserer Arkham Horror Session dauernd die CD zu wechseln, war mein erster Gedanke, dass ich LastFM vom Netbook über die Stereoanlage laufen lasse. Ich bin ein bekennender Freund von LastFM.

Dann kam ich aber auf die Idee, lieber Putpat laufen zu lassen.
Putpat bezeichnet sich selbst so:

Putpat ist das neue Musikfernsehen.
Hier gibt es nur das, was Du wirklich sehen willst.
Keine Klingeltonreklame, keine Seifenopern. Nur Musik.
Und zwar die, die Du sehen willst. Denn bei Putpat entscheidest Du, was läuft.

[Quelle: Putpat]

Grundsätzlich möchte Putpat dir nur die Musikvideos präsentieren, die du sehen willst! Dazu bedient es sich der von LastFM bekannten Möglichkeit, das aktuelle Video zu bewerten. Von ‚Bannen‘ über ‚OK‘ zu ‚Mittelklasse‘, ‚Weltklasse‘ und ‚Lieblingslied‘ kann man Putpat seinen Musikgeschmack mitteilen und es lernt. Alternativ kann man seinen Musikgeschmack von LastFm importieren.

Mit dem „Veequalizer“ hat man ein Mischpult für den eigenen Musikgeschmack. Hier kann man bis zu fünf Künstler, Genre oder Stimmungen eingeben. Über den Veequalizer kann man dann die Mischung wählen. So kann man sich seinen eigenen Kanal zusammenstellen.

Das funktioniert sehr gut, was vielleicht auch daran liegt, dass ich meine LastFM Präferenzen importiert habe. Ganz selten kommt ein Leid, welches ich bannen muss.

Wer mal nicht seinen eigenen Channel hören, bzw. sehen möchte, kann aus einer Reihe fertiger Channels wählen. Von Rock über Heimat bis zu Charts wird auch hier einiges geboten.

Neben dem reinen Video kann man sich auch immer Informationen zum Künstler abrufen. Hier erhält man meistens die auf Wikipedia verfügbare Informationen und zusätzlich die Möglichkeit das Album des gerade gespielten Songs zu kaufen.

Über diese Käufe und vereinzelt eingespielte Werbespots von wenigen Sekunden finanziert sich Putpat derzeit.
Putpat soll auf weiteres kostenlos bleiben und sich über Werbung finanzieren. Das ist für mich in Ordnung, solange der Gesamteindruck und die Präsentation der Videos weiter gut bleibt. Gelegentlich einen Videospot finde ich ok oder ein passendes Banner auf der Infoseite.

Wie der Putpat Mitbegründer Tobias Trosse bei Netzwerkig sagte, sollen mittelfristig 50.000 Musikvideos verfügbar gemacht werden. Ein ehrgeiziges Ziel, erst recht wenn man bedenkt, wie hierzulande GEMA und die Musikindustrie immer rumzicken (Stichwort Spotify).

Mir macht Putpat echt Spass! Gerade wenn man es über den Fernseher (oder entsprechend großen Monitor) über eine gute Soundanlage laufen lassen kann, ist es genial. Anstatt nur platt eine CD anzuwerfen kann man immer wieder nett auf die Videos schauen. Auch bei Partys sicher ein echter ‚Hingucker‘.

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