Gedankenverloren in den Morgen
Aus Munins Gedächtnis. Dieser Beitrag ist von Februar 2019. Links und Angaben können inzwischen veraltet sein.
Den Blick auf die Straße gerichtet. Die Geschwindigkeit über das HUD immer im Blick. Ebenfalls die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Vorausschauend fahren. Motorbremse statt der Fußbremse nutzen. Die Musik spielt "Legendary". Die aufgehende Sonne zeichnet schöne Farben an den Himmel. Die Gedanken gehen spazieren.
ZACK! Der Wagen steht! Der Motor ist aus - und ich bin am Ziel. Gesund und wohlbehalten. Jedoch ohne eine Erinnerung an die letzten acht bis elf Minuten
Was ist passiert?
Ich bin in eine Routine verfallen. Ich fahre seit nun fast 30 Jahre Auto. Dazu gut sechs Jahre Motorrad. Ich habe einige hunderttausend Kilometer runtergespult und bezeichne mich als recht routinierter Autofahrer. Doch so komplett in die Routine zuverfallen finde ich befremdlich! Es macht mir kurz Angst. Eine Runde um das Auto zeigt aber auch keine Auffälligkeiten. Die nächsten sechs Wochen werden es ans Licht bringen, ob ich mir irgendwo ein Foto eingefangen habe. Ich glaube jedoch nicht.
Bitte einmal Autopilot
Der Verkehr fließt gemächlich und gleichmäßig dahin. Keine Herausforderung und ich habe mich entschlossen, keine Podcasts zu hören. Einfach mal Zeit unproduktiv zu nutzen.