Mozilla ändert Updatestrategie bei Firefox

Die Version 3.6 könnte die letzte 3.x Version des Firefox gewesen sein. Denn wie Mike Beltzner, der Firefox-Verantwortliche, gegenüber dem Magazin Computerworld.com erwähnte, dass in zukünftigen Firefox Updates nicht nur Sicherheitsupdates ausgeliefert werden sollten, sondern auch neue Funktionen. Die bis dahin in vier- bis sechswöchigen Abständen erscheinenden Sicherheitsupdates würden das Projekt nicht ausreichend voranbringen. Mit dem Wechsel der Strategie kann man wesentlich schneller neue Funktionen, wie zB. Electrolysis (Tabs als “eigene Tasks”) integrieren. Dadurch könne man sich die zeitraubenden Beta-Versionen sparen.

[quote]Im Zuge der veränderten Update-Strategie wurden die Arbeiten an Firefox 3.7 auf Eis gelegt und nicht weiter verfolgt. Die Planung von Mozilla sieht vor, Ende 2010 oder Anfang 2011 eine neue Hauptversion von Firefox fertig zu haben. Welche Versionsnummer sie haben wird, steht noch nicht fest.[/quote] [Quelle: Golem]

Grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings lese ich hier zwischen den Zeilen, dass die Beta-Tests gestrichen werden und der gemeine Nutzer auf breiter Flur die neuen Funktionen testen darf. Klingt nicht so toll, oder?

Autor

Frank Holldorff ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Drupal-Agentur erdfisch aus Heidelberg. Vater aus Freude. Kaffee-Junkie aus Leidenschaft. Drupalist aus Überzeugung. Selbstmanagement-Autodidakt aus Notwendigkeit. Gadget Liebhaber und Serienfan.

4 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Frank sagt:
    Wird es nicht einfacher? So muss es dann nur ein Majorelease in die Distribution schaffen. Die anderen Updates fließen dann über die interne Update-Funktion vom FF ein?!
  2. Frank sagt:
    Ich hoffe mal, dass du recht behältst! Die Zukunft wird es dann zeigen. Ich bin aber skeptisch.

    Wegen der identi.ca Verlinkung. Die muss ich wohl abschalten. Die Probleme sind nicht in den Griff zu bekommen. #fluch

  3. Anonymous sagt:
    Ich habe das eher so verstanden, dass die aufwendigen Betatests wegfallen, weil nicht so viele neue Features mit einmal veröffentlicht werden, sondern in kleineren Häppchen, die dann einfacher und schneller zu testen sind – vielleicht heißt der Vorgang dann halt einfach nur anders. Ich denke, es wird vergleichbar mit dem Linux-Kernel, welcher alle 2-3 Monate eine neue Version hat und die Distributionen schnappen sich dann jeweils die aktuelle. So wird das wohl auch bei Firefox laufen.

    @usul

    P.S. deine Identi.ca-Verlinkung scheint nicht zu funktionieren 🙂 Hab in der Vorschau nen Link zur identi.ca-api.

  4. Anonymous sagt:
    Schade. Das wird leider eventuell viel Arbeit für LInux-Distributionen haben, welche ein Feature-Freeze besitzen.

    Wie z.B. ubuntu

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