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Amazon verklagt schweizer Startup Amazee

Auf der letzten DrupalCon in Szeged hatte ich Dania von dem schweizer Startup UnternehmenAmazee kennen gelernt und mich sehr nett mit ihr unterhalten.

Heute muss ich leider etwas unschönes lesen, denn Amazee wird gerade vom Riesen Amazon bedrängt:

Seit ein paar Monaten finden wir uns in die Ecke gedrängt, von niemand geringerem als dem Online-Kaufhaus Amazon. Sie mögen unseren Namen nicht und gehen nun in der Schweiz und den USA gegen unsere Marke vor.

[Quelle: Amazee]

Ich weiß nicht, wie man die beiden verwechseln kann. Ich kann bei Amazee keinerlei Medien kaufen, das Logo sieht deutlich anders aus und der Name, ja da sind vier Buchstaben gleich – aber das reicht wohl aus.

Grund: Konsumenten könnten die Marken Amazon und Amazee verwechseln. «Die Wortelemente Amazon und Amazee sind ähnlich. Der identische Wortstamm ‹Amaz›, der ein sehr ungewöhnlicher Anfang für ein Wort darstellt, schafft einen sehr ähnlichen phonetischen Gesamteindruck», schreibt der Rechtsvertreter des US-Online-Händlers

[Quelle: Tagesanzeiger]

Amazee ist eine Abwandlung des englischen „amazing“. Amazon hat sich nach dem südamerikanischen Fluss benannt. Mit dieser Erklärung kann man Amazee noch nicht mal gewollte Provokation unterstellen.

Ziel von Amazon sei es, das Amazee keine Markeneintragung in den USA erhält und die Schweizer Marke gelöscht wird. Dabei hat Amazee bei weitem nicht den Bekanntheitsgrad wie Amazon. Und wie will man eine Seite für Social Collaboration mit einem Online-(Buch)Händler verwechseln?!?!

Mich verstimmt nicht nur die Attacke generell, sondern auch das Amazon nicht einmal bereit war, die Geschichte außergerichtlich beizulegen. Möchte da jemand vielleicht jemand anderem das (finanzielle) Wasser abgraben? Solche Streitigkeiten kosten nicht nur viel Zeit und Nerven, sondern auch Geld.

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