Das Leiden bei dem Wechsel des Telekommunikationsanbieter

Seit letzten Donnerstag habe ich zu Hause wieder Internet und Telefon. Fast 8 Wochen war ich 'abgeschnitten'.

Die letzten Jahre mein TelKo-Anbieter Arcor bzw. Vodafone. Ich hatte immer mal wieder Telefon- und Internetaussetzer. Vodafone verwies mich an die Telekom, denen ja die letzte Meile gehört und die Telekom sagte, dass ich Vodafone Kunde sei. Da die Ausfälle sich auf 3-4x im Jahr beschränkten, habe ich es geschluckt, auch wenn es ärgerlich war.

Dann fing Vodafone aber an, richtig unfreundlich zu werden. Nicht mir gegenüber sondern gegenüber Jaganaud. Er war umgezogen und Vodafone konnte die vertraglich zugesicherten Leistungen in der neuen Wohnung nicht erbringen. Es ging technisch nicht. Anstatt ihn aber von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen zu lassen, zog sich die Diskussion hin und erst die ernst gemeinte Drohung, einen Anwalt einzuschalten, brachte den Erfolg.

Das hat dann den Ausschlag gegeben und ich habe gekündigt, mit Kündigungstermin 10.02.2010. Am 02.02.2010 habe ich dann bei der Telekom meinen neuen Vertrag abgeschlossen und den ganzen Verwaltungskram mit Bestätigungen, Rufnummerportierungsaufträge und so fertig gemacht und gefaxt.

Damit begann das Drama. Pünktlich am 10.02.2010 hat Vodafone mich abgeschaltet. Entgegen der Aussage des Telekomvertriebsmitarbeiters war ich aber nicht ein paar Tage später wieder online. Nach mehreren Anrufen bei der Hotline der Telekom, war ich gar nicht schlauer als vorher. Niemand konnte mir sagen, was ist, woran es hängt, wie der Status ist etc. Das frustriert und zwar gewaltig!

Einige Tage und zig Anrufe später, sagte mir dann ein Telekom Mitarbeiter, dass es gut sein kann, das die Rufnummerportierung dauert. Er könne da nichts genaues sagen aber bei einem Wechsel kommt es gerne mal zu 'Verschleppungen'.

Ich also flux bei Vodafone angerufen. Dort wurde mir freundlich mitgeteilt, dass man meinen Unmut verstehen könne. Leider hätte die Telekom keinen Portierungsauftrag gestellt. Aber selbstverständlich wäre man sehr gerne bereit, meine Nummern sofort zu aktivieren, damit ich wieder telefonieren könne.
Der Haken war, dass ich dann wieder einen Vertrag mit Vodafone gehabt hätte. Dolle Show!
Da war mir klar, das hinter dem ganzen ein echtes System steckt - von Vodafone!

Mir wurde klar, dass ich das also Aussitzen muss. Mitte März hatte ich dann die Chance, mit einem Telekom Mitarbeiter aus der Portierungsabteilung zu sprechen. Der bestätigte mir die Situation und erklärte mir, wie das Vorgehen ist. Eskalationsstufen etc. Danach konnte ich zwar immer noch nicht telefonieren oder surfen aber ich fühlte mich informiert. Warum geht das denn nicht gleich so!

Am 28. März erhielt ich dann die Auftragsbestätigung der Telekom und mir wurde seltsam zu Mute. Warum jetzt erst?!? Aber ich bin ja kein Pessimist!

Es kam aber wie es kommen muss. Die Telekom glänzt durch Service! Am 16. März gegen 18:30 Uhr klingelt mein Handy und ein Telekom Mitarbeiter fragt mich, wo ich denn sei. Wir hätten ein Termin! Termin? WTF?! Ich hatte keinen Termin mit der Telekom. Laut ihm schon und zwar damit er mir die Leitungen schalten kann. Es müsse ein neuer Termin ausgemacht werden.

Den habe ich dann am Tag drauf für den 25. März vereinbart. An dem Tag kam der Techniker auch recht pünktlich, hat die Leitung geprüft und ich kann seit dem wieder telefonieren und habe Internet. Willkommen im 21. Jahrhundert!

Es ist unnötig anzumerken, dass der Brief mit dem Termin vom 16. März am 18. März bei mir ankam.

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